Cooler Master Elite 120 Advanced im Test

Seite 3: Fazit

Das Cooler Master Elite 120 Advanced leistet alles in allem einen guten Job. Besonders die Verarbeitungsqualität ist für die Preisklasse in der er sich bewegt tadellos.
Das unaufgeregte Design mit Aluminium-Applikationen in der Front gefällt uns gut und man kann sich das Elite 120 Advanced durchaus als HTPC im Wohnzimmer vorstellen. Ebenso die Möglichkeit ein ATX-Netzteil und ein 5,25“-Laufwerk verbauen zu können anstatt Spezialkomponenten vorauszusetzen hat uns gefallen. Die Möglichkeit eine Dual-GPU-Grafikkarte installieren zu können gefällt uns zwar, jedoch fällt es uns schwer daran zu glauben, dass wirklich jemand eine kostspielige GeForce GTX 690 in ein so kleines Gehäuse zwängt.
Gut gefallen hat uns auch die Flexibilität was die Wahl der Festplatten betrifft. Ob 3,5“-Festplatte oder SSD – alles kann problemlos in verschiedenen Kombinationen im Elite 120 Advanced untergebracht werden. Um auch schnelle externe Speichermedien anschließen zu können bietet das Gehäuse darüber hinaus einen schnellen USB 3.0-Port. In Kombination mit den zwei USB 2.0-Ports und den Audio-Buchsen sind genug Anschlüsse für ein Gehäuse dieses Segments vorhanden. Negativ bewerten müssen wir dagegen das Kühlsystem. Ein Lüfter, der die warme Luft im Gehäuse nach draußen pustet, kann nicht installiert werden. Die Abwärme soll einfach durch die Schlitze im Deckel entweichen. Des Weiteren ist der Lufteinlass des Frontlüfters etwas unterdimensioniert und beeinträchtigt die Fördermenge des dahinter liegenden 120-mm-Lüfters. Ob dieses Kühlkonzept in der Praxis bei der Verwendung eines High-End-Systems ausreicht, ist unserer Meinung nach fraglich. Die fehlenden Staubfilter lassen sich bei dem niedrigen Preis dagegen leichter verschmerzen. Ein weiterer Negativpunkt ist die eingeschränkte Wahl des Prozessorkühlers. Es werden lediglich Kühler mit einer Höhe von bis zu 65 mm unterstützt. Somit ist ein Großteil der aktuell erhältlichen Kühler inkompatibel. Alles in allem erhält der Käufer für knapp 45 Euro ein gutes, solides Gehäuse, das seinem Preis mehr als gerecht wird.


positiv:
negativ:
Tadellose VerarbeitungKühlsystem
Schlichtes DesignNur 65 mm Platz für CPU-Kühler
Entkopplung der Festplatten
Flexibilität bei der Wahl der Festplatten
Unterstützung für Standardkomponenten
Platz für überlange Grafikkarten
Preis


Verarbeitung
95%
Design
90%
Hardwareeinbau
85%
Anschlüsse
85%
Lüfter
75%
Ausstattung
80%
Silent Möglichkeiten
70%
Kühlungs Möglichkeiten
60%
Kabelverlegung
65%
Befestigungen/Verriegelungen
80%
Preis/Leistung
95%
Gesamtwertung
80%
Preis




award bronze blacks


Bezugsquelle: Cooler Master

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Veröffentlicht:

Kategorie: Gehäuse
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