Thermaltake Chaser A21

Seite 2: Äußere und Innere Details

Thermaltake beschreibt die Designsprache des Chaser A21 als „E-Sport Gaming Design“. Der Korpus an sich ist schwarz lackiert. Die Frontblende ist größtenteils ebenfalls in schwarz gehalten. Farbliche Akzente setzten lediglich die in fluoreszierendem blau umrandeten Schachtabdeckungen. Diese bestehen ansonsten größtenteils aus Mesh-Gitter. Ein Gaming-Tower verfügt üblicherweise über ein Window um einen Blick auf die Komponenten werfen zu können. So auch das Chaser A21. Im linken Seitenteil befindet sich ein recht kleines und unauffälliges Fenster.


In der Front können im oberen Teil bis zu drei 5,25“-Laufwerke extern verbaut werden. Ein 5,25“-Schacht kann auch genutzt werden um ein 3,5“-Laufwerk extern zu verbauen. Im unteren Bereich kann ein optional verbauter Lüfter Frischluft durch das Mesh-Gitter ansaugen.


Das I/O-Panel wurde im oberen Bereich der Front integriert. Neben den obligatorischen Start- und Reset-Buttons befinden sich Audio-Anschlüsse sowie je ein USB-3.0- und USB-2.0-Port im Panel.


Kommen wir zum Interieur des Chaser A21. Zuerst müssen die Seitenteile des Gehäuses entfernt werden. Diese sind mit Rändelschrauben befestigt und können dementsprechend einfach und schnell demontiert werden. Der Innenraum ist fast ausschließlich in schwarz gehalten. Analog zum Farbschema der Front sind hier ebenfalls blaue Akzente in Form des Werkzeuglosen Befestigungssystem vorhanden.


Die Datenträger können größtenteils mit Halterungsmechanismen installiert werden. Fünf von sechs 3,5“-Einbauplätzen besitzen ein Schnellverschlusssystem, jedoch keine Entkopplung. Die 5,25“-Laufwerke können ebenfalls mit Hilfe eines Schnellverschlusssystems befestigt werden. Ein 2,5“-Laufwerk kann ebenfalls verbaut werden. Alle Laufwerkskäfige sind fest installiert und können nicht entfernt beziehungsweise umgebaut werden.


Das Kühlsystem des Thermaltake Chaser A21 besitzt im Lieferzustand lediglich einen blau beleuchteten 120-mm-Lüfter an der Rückwand. Darüber hinaus können fünf weitere 120-mm-Lüfter nachträglich installiert werden. Hinter der Frontblende, zweimal im Deckel, auf dem linken Seitenteil und auf dem Gehäuseboden können diese platziert werden. Die Lüfterplätze hinter der Front sowie auf dem Gehäuseboden besitzen Staubfilter. Eine Lüftersteuerung befindet sich nicht im Lieferumfang des Chaser A21.


Sieben Erweiterungskarten kann das A21 aufnehmen. Die Karten müssen mit herkömmlichen Schrauben befestigt werden. Auf praktische Rändelschrauben wurde leider verzichtet. Die Länge der verbauten Karten darf dabei maximal 320 mm betragen.



Das Netzteil wird wie üblich auf dem Boden installiert. Zu Entkopplungszwecken wird das Netzteil auf vier Gummipuffern positioniert um es vom Boden zu entkoppeln. Ein ausziehbarer Staubfilter, der das Netzteil vor Schmutz schützen soll, ist vorhanden.

Ein Kabelmanagementsystem wurde leider gänzlich ausgelassen. Zwischen dem Mainboard-Tray und dem rechten Seitenteil ist kein Platz vorhanden um Kabel zu verlegen. Unserer Meinung nach ist dies ein ordentlicher Fauxpas. Ein Kabelmanagement dient einerseits der Ästhetik und erfüllt andererseits auch einen praktischen Zweck, da die Luft im Innenraum dadurch ungestört zirkulieren kann.


Verarbeitung


Grundsätzlich ist die Verarbeitung des Thermaltake Chaser A21 ausreichend. Die Seitenteil sind ziemlich wackelig und der Lack an den Seitenteilen im Bereich der Rändelschrauben platzt bereits nach kurzer Zeit ab. Ansonsten ist das Gehäuse sauber lackiert worden.
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