NZXT Phantom 820 Gehäuse im Test

Kühlungsriese

Seite 4: Fazit

Mit dem Phantom 820 liefert NZXT einen würdigen Nachfolger für das altbekannte Phantom. NZXT hat den Mund nicht zu voll genommen und erfüllt die Versprechen, die an die potentiellen Kunden gemacht werden.

Zuerst möchten wir die positiven Aspekte Revue passieren lassen. Das stabile Gerüst aus SECC-Stahl sorgt für eine robuste Basis für einen solchen Brummer. Besonders angetan sind wir vom voluminösen Innenraum. Das NZXT Phantom 820 wird selbst mit absoluten High-End-Systemen inklusive Multi-GPU-Verbund fertig. XL-ATX-Mainboards, hohe Tower-Kühler, überlange Grafikkarten: alles kein Problem für die aktuelle Speerspitze der Phantom-Baureihe. Das Kühlsystem ist des Weiteren für ein solches High-End-System prädestiniert. Die vorinstallierten Lüfter kühlen die verbaute Hardware ausgezeichnet. Zahlreiche Montageplätze für weitere Lüfter oder eine ausgewachsene Wasserkühlung zeigen, dass hier sogar noch Luft nach oben vorhanden ist. Abgerundet wird das stimmige Gehäuse von einer Vielzahl an praktischen Features. Dazu zählen wir die starke und flexible Lüftersteuerung, die RGB-LED-Beleuchtung, das üppige I/O-Panel samt Kartenleser, die zahlreichen Staubfilter sowie das praktische Kabelmanagementsystem.

Allerdings sind auch negative Punkte auf unseren Bewertungsbogen gewandert. Zum einen finden wir es schade, dass lediglich sechs 2,5-/3,5-Zoll-Laufwerke verbaut werden können. Bei der schieren Größe des Towers hätten wir mehr Slots beziehungsweise alternative Montageplätze begrüßt. Des Weiteren wäre ein werkzeugloses Befestigungssystem für 2,5-Zoll-Laufwerke wünschenswert gewesen. Der letzte Kritikpunkt kann in Klammern gesetzt werden. Die Lautstärke der Lüfter bei voller Drehzahl ist zu hoch. Allerdings sorgt das Kühlsystem selbst bei verringerter Leistung für mehr als genug Durchzug. Demzufolge ist ein Betrieb auf 12 Volt eigentlich gar nicht nötig. Und wenn doch, dann wird man höchstwahrscheinlich gerade sein Lieblingsspiel bei voll aufgedrehtem Headset genießen und von der Lärmkulisse ohnehin nichts mitbekommen.

Der aktuelle Preis von knapp 250,00 Euro ist für einen solchen Giganten mit einer derartigen Ausstattung im grünen Bereich und gerechtfertigt.


positiv:
negativ:
Voluminöser InnenraumRecht wenige Festplattenplätze
Platz für absolutes High-End-System2,5-Zoll-Laufwerke nicht werkzeuglos montierbar
Kühlleistung und Kühloptionen
Platz für ausgewachsene Wasserkühlung
Lüftersteuerung
Üppiges I/O-Panel
Staubfilter vor den Lufteinlässen
RGB-LED-Beleuchtung
Kabelmanagement


Verarbeitung
85%
Design
85%
Hardwareeinbau
95%
Anschlüsse
95%
Ausstattung
95%
Silent Möglichkeiten
85%
Kühlungkonzept
95%
Kabelverlegung
90%
Befestigungen/Verriegelungen
90%
Preis/Leistung
85%
Gesamtwertung
90%
Preis
249,90 Euro (Caseking)


award gold blacks

Bezugsquelle: Caseking
Für Fragen, Hinweise, Meinungen oder sogar eigene Erfahrungen zum Produkt bitte die Kommentarfunktion etwas weiter unten nutzen, oder direkt im Forum posten.
Kommentieren
Jetzt einloggen oder registrieren, um Kommentare zu schreiben.