Aerocool DS 200 Gehäuse im Test

Farbenfroher Leisetreter?

Seite 4: Fazit

Das Aerocool DS 200 konnte nicht nur aufgrund der erfrischenden Optik überzeugen. Die Ausstattung ist umfangreich und an der Verarbeitung gibt es so gut wie nichts zu kritisieren.

Zahlreiche praktische Features erleichtern den Zusammenbau oder ermöglichen ein bequemes Handling während des Betriebs. Der flexible Innenraum bietet viele verschiedene Möglichkeiten allerhand Laufwerke zu verstauen. Wer beispielsweise das 3,5-Zoll-Laufwerk in einem der vorbereiteten 5,25-Zoll-Schächte unterbringt, kann den modularen 3,5-Zoll-Käfig entfernen um einer überlangen Grafikkarte genug Platz zu verschaffen. Damit die Montage schnell von der Hand geht, können alle Laufwerkstypen und Erweiterungskarten werkzeuglos befestigt werden. Nützliche Features runden den guten Eindruck ab. Dazu zählt die praktische, vierstufige Lüftersteuerung, die sogar über ein LC-Display verfügt. Neben dem aktuellen Betriebsmodus der Lüfter kann darüber hinaus die mit einem mitgelieferten Thermosensor gemessene Temperatur angezeigt werden. Das umfangreiche I/O-Panel, die vorinstallierten Staubfilter und der Lieferumfang, der neben des gängigen Befestigungsmaterials auch verschiedene Laufwerksblenden und Deckelabdeckungen umfasst, runden das DS 200 angenehm ab.

Die größte Stärke des DS 200 ist gleichzeitig auch ein Schwachpunkt. Das Gehäuse ist unheimlich leise. Regelt man die Lüfter auf „low“ ist es wahrlich lautlos. Selbst auf der höchsten Regelstufe ist fast nichts zu hören. Das beworbene Silent-Konzept samt Bitumenmatten geht also voll und ganz auf. Die Konsequenz daraus sind allerdings vergleichsweise hohe Temperaturen.
Des Weiteren finden wir den Abstand zwischen Mainboardtray und Seitenwand mit 18 mm etwas zu gering. Mehr Platz hätte definitiv nicht geschadet.

Abschließend lässt sich sagen, dass Aerocool mit dem DS 200 keine leeren Versprechungen macht. Das DS 200 wird zurecht als „Super-Silent“-Midi-Tower beworben und bringt im wahrsten Sinne des Wortes Farbe den häufig tristen Gehäusemarkt. Den aktuellen Straßenpreis von knapp 100,00 Euro halten wir für gerechtfertigt.

positiv:
negativ:
Erfrischendes FarbkonzeptKühlleistung
Geringe LautstärkePlatz zwischen Mainboardtray und Seitenteil etwas knapp
Flexibilität des Innenraums
Lüftersteuerung samt Display und Thermosensor
Werkzeuglose Montagemöglichkeiten für alle Laufwerke und Erweiterungskarten
Umfangreiches I/O-Panel
Staubfilter vor den Lufteinlässen
Lieferumfang


Verarbeitung
85%
Design
85%
Hardwareeinbau
95%
Anschlüsse
90%
Ausstattung
95%
Silent Möglichkeiten
95%
Kühlungskonzept
75%
Kabelverlegung
70%
Befestigungen/Verriegelungen
95%
Preis/Leistung
90%
Gesamtwertung
87.5%
Preis
99,90 Euro (Caseking)


award silber blacks

Bezugsquelle: Caseking
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