Phanteks Enthoo Evolv Gehäuse im Test

Seite 4: Fazit

Das Enthoo Evolv konnte während unseres Tests für viele Highlights sorgen. Auch im Falle des Evolv geht das von Phanteks entwickelte Konzept auf und schafft ein Micro-ATX-Case mit vielen Alleinstellungsmerkmalen, das über keine richtige Schwäche verfügt.

Die außergewöhnliche Optik ist natürlich Geschmackssache, hat uns jedoch sehr gut gefallen. Vor allem die „cleane“ Frontpartie weiß zu gefallen. In Punkto Verarbeitung und Haptik macht dem Enthoo Evolv so schnell niemand etwas vor. Die hochwertige Aluminiumverkleidung in Verbindung mit den 3 mm starken Seitenwänden sorgt für Eindruck und eine hohe Stabilität. Der kompakte Innenraum wird bestmöglich genutzt. Das Platzangebot für den Prozessorkühler ist großzügig dimensioniert. Des Weiteren lässt sich der Innenraum individuell anpassen. Der Festplattenkäfig im Untergeschoss lässt sich beispielsweise entfernen um Platz für ein überlanges Netzteil oder die Pumpe einer etwaigen Wasserkühlung zu schaffen. Trotz der relativ geringen Abmessungen lässt sich eine vollwertige Wasserkühlung integrieren. Zwei Dual-Radiatoren (240 und 280 mm) lassen sich problemlos installieren. Darüber hinaus kann ein Ausgleichsbehälter beziehungsweise eine Pumpe an der Multifunktionsblende, die bei Bedarf ebenfalls entfernbar ist, befestigt werden. Eine Wasserkühlung ist aufgrund der guten Kühlleistung und der geringen Lautstärke allerdings nicht unbedingt vonnöten. Features wie das sehr gut realisierte Kabelmanagementsystem, der PWM-Hub zur Regelung der Lüfter, die werkzeuglose Montage der Erweiterungskarten und 3,5-Zoll-Laufwerke sowie die universell einsetzbare Blende haben uns gut gefallen. Abgerundet wird das stimmige Gesamtkonzept vom üppigen Lieferumfang der sogar alternative Status-LEDs und die oben erwähnten Halterungen umfasst.

Negativ bewerten müssen wir dagegen die Position des 5,25-Zoll-Laufwerks. An der Rückseite ist das Laufwerk nur sehr schwer zugänglich und damit im Grunde überflüssig. Der Platz hätte anderweitig eventuell besser genutzt werden können. Insbesondere im Zeitalter von Breitband-Internetverbindungen und recht günstigen USB-Blu-ray-Laufwerken. Des Weiteren hätten wir uns einen zweiten Drop-N-Lock-Adapter gewünscht um eine zweite 2,5-Zoll-SSD hinter dem Mainboardtray nutzen zu können. Dieser ist als optionales Zubehör erhältlich.

Der Preis von 119,90 Euro ist zwar kein Kampfpreis, widerspiegelt allerdings angemessen den Gegenwert des massiven Gehäuses.

positiv:
negativ:
Beachtliche VerarbeitungsqualitätPosition des 5,25-Zoll-Laufwerks
DesignNur eine 2,5-Zoll-Halterung hinter dem Mainboardtray
Kühlleistung
Lautstärke
Variabilität
Features wie der PWM-Hub und die Multifunktionsblende
Werkzeuglose Montage der Erweiterungskarten und 3,5-Zoll-Laufwerke
Geeignet für eine vollwertige Wasserkühlung
Kabelmanagementsystem
Üppiger Lieferumfang


Verarbeitung
100%
Design
95%
Hardwareeinbau
90%
Anschlüsse
80%
Ausstattung
95%
Silent Möglichkeiten
85%
Kühlungkonzept
95%
Kabelverlegung
95%
Befestigungen/Verriegelungen
85%
Preis/Leistung
85%
Gesamtwertung
90.5%
Preis
119,90 Euro (Caseking)


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Bezugsquelle: Caseking

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