In Win 909 Gehäuse im Test

Die neue Referenz im Luxusbereich?

Seite 4: Montage

Die Montage des Systems geht größtenteils zügig und bequem von der Hand. Großartige Stolpersteine gibt es nicht und das Hantieren im voluminösen Innenraum des In Win 909 ist äußerst komfortabel. Jedoch wäre an manchen Stellen eine werkzeuglose Montagemöglichkeit nochmals etwas eleganter gewesen.


Im ersten Schritt widmen wir uns der fertig bestückten Hauptplatine und setzten diese in der Hauptkammer ein. Der von uns genutzte Prozessorkühler besitzt eine Höhe von 145 Millimetern und kann das vorhandene Platzangebot von 175 Millimetern demnach nicht ansatzweise ausschöpfen. Selbst hohe Tower-Kühler lassen sich gut in Verbindung mit dem 909 nutzen.


Im nächsten Schritt setzen wir die Grafikkarte ein. Auch hier kann das vorhandene Platzangebot nicht ausgeschöpft werden. Allerdings dauert die Montage etwas länger, da auf Rändelschrauben verzichtet wird und nur normalen Schrauben eingesetzt werden.


Die Montage der 3,5-Zoll-Festplatte geht fix vonstatten. Das Laufwerk muss lediglich in den Schlitten eingehängt werden und schon ist die Festplatte installiert. Die Montage der 2,5-Zoll-SSD am Tray dauert dagegen etwas länger, da das Laufwerk mit vier Schrauben mit der Halterung verbunden werden muss.


Im letzten Schritt ist das Netzteil an der Reihe. Hier muss darauf geachtet werden, dass der Lufteinlass des Netzteils nach oben und nicht wie sonst nach unten zeigt. Lufteinlässe im Boden sind nämlich Mangelware und das Netzteil zieht die Frischluft von oben aus der Hauptkammer an und trägt so einen Teil zur Abfuhr der Abwärme der Kernkomponenten bei. Die Verlegung der Kabellage verläuft in unserem Fall bequem und unkompliziert ab. Allerdings benötigen wir nicht viele Kabelstränge.
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