Riotoro CR1080

Seite 4: Montage

Im folgenden Schritt montieren wir das Testsystem im Riotoro CR1088. Das Raumangebot ist verhältnismäßig großzügig bemessen und gerade beim Hantieren im Mainboardbereich geht die Arbeit leicht von der Hand. Die Montage von Datenträgern lässt sich dank der Halteschiene mit einzelnen Halterungen unkompliziert umsetzen.

Zu Anfang montieren wir das bereits mit den Kernkomponenten (Prozessor, Prozessorkühler und Speicher) bestückte Mainboard. Der verwendete CPU-Kühler (Scythe Kabuto 3) kann zwar im Gehäuse untergebracht werden, allerdings schließt das Seitenteil nicht mehr, da die Ausbuchtung zu weit mittig sitzt und damit eher Grafikkarten zugute kommt. Mit Blick auf das Datenblatt bestätigt sich der praktische Eindruck, der Kühler (125 mm) ist für das Platzangebot von 122 mm zu hoch.


Die Montage einer Dual-Slot-Grafikkarte geschieht problemlos, da die ersten beiden Slotblenden verschraubt wurden. Die gewünschte Erweiterungskarte wird mittels Rändelschrauben gehalten und hat ein maximales Platzangebot von 300 Millimetern zur Verfügung stehend. Alle anderen Slotblenden müssen herausgebrochen werden.

Für die Montage von Datenträgern bietet Riotoro eine einfach entnehmbare Halteschiene mit entsprechenden Halterungen für 2,5- als auch 3,5 Zoll Laufwerke. Die beiden Datenträgerformate können werkzeuglos eingebunden werden. Die beiden Halterungen für Datenträger im 3,5-Zoll-Format nehmen auch kleinere Probanden auf, die dann jedoch verschraubt werden müssen. Ist die Halteschiene mit den gewünschten Datenträgern bestückt, kann diese ebenfalls werkzeuglos in das Gehäuse eingesetzt werden. Nach einer Entkopplung für die Datenträger sucht man allerdings vergeblich.

Das Netzteil wird über die rechte Kammer unterhalb der Halterung für die Datenträger eingesetzt. Die Kabelverlegung erfolgt über drei große Öffnungen zur linken Kammer, einige Kabel können allerdings auch unter der Halteschiene entlang geführt werden. Da die rechte Kammer nur für das Netzteil und die Datenträger vorgesehen ist, steht den Kabeln fast die komplette Breite des Netzteileinschubs zur Verfügung, wodurch theoretisch mehr Platz als bei so manchen Big-Towern vorhanden ist. Sofern das Netzteil nicht die vollen 220 mm ausschöpft, ist also auch noch wie bei unserem Testaufbau viel Platz in der Länge zur Kabelordnung möglich. Hoch anzurechnen ist Riotoro, dass die Abstände der Datenträgerhalterungen großzügig gestaltet worden sind, wodurch ein gewinkelter SATA-Mehfachstecker verwendet werden kann.
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