Cooler Master Gladiator 600 Gehäuse im Test

Seite 3: Hardwareeinbau

Beim Hardwareeinbau schlägt sich der Midi-Tower in Verbindung mit großen Tower-Kühlern, wie z.B unserem verwendeten Scythe Mugen 2, leicht umständlich. Zum einen ist es nicht möglich das Mainboard mit bereits verbautem Kühler im Gehäuse zu verbauen, da es unmöglich ist die oberen Mainboardschrauben zu erreichen oder gar zu befestigen. Das liegt zum einen an dem geringen Platzangebot nach oben und zum anderen an dem im Gehäusedeckel verbauten 140mm Lüfter, welcher sich beim Einbau sehr nah am Kühler befindet. Für den Test musste unser Kühler durch die Öffnung im Mainboardtray montiert werden. In der Theorie hört sich das einfach an, ist aber dennoch in der Praxis mit viel Geduldarbeit verbunden bis der Kühler richtig sitzt.

    

  
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Die Festplatten werden mittels der Schienen mit den Anschlüssen nach hinten (Richtung Mainboardtray)montiert. Laufwerke werden einfach in den Schacht geschoben und mittels "Klick-Mechanismus" im Gehäuse fixiert. Bei Steckkarten kommt ebenfalls ein "Klick-System" zum Einsatz, beim Testbetrieb haben wir dennoch vorbeugend wegen der doch schweren ATI HD4870 auf Schrauben zurückgegriffen. Der Einbau längerer Grafikkarten ist Grundsätzlich kein Problem, aber durch Stromanschlüsse die hinten liegen, wie z.B bei unserer verwendeten ATI HD4870, kann es doch sehr schnell eng werden mit der Verkabelung. Um Festplatten im Gehäuse zu verbauen müssen zunächst die im Zubehör mitgelieferten "Plastik-Schienen" in die Schraubenöffnungen der Festplatte gesteckt werden. Danach wird die Festplatte mit den Anschlüssen in Richtung Mainboardtray bis zum einrasten in den Festplattenkäfig geschoben. Durch diese Art können die SATA-Kabel und Stromversorgung der Festplatten sauber hinter dem Festplattenkäfig "versteckt" werden. Das Netzteil wird beim Cooler Master Gladiator 600 unten im Gehäuse verbaut, mit dem Netzteil-Lüfter zum Gehäuseboden hin zeigend oder auch wahlweise nach oben hin um Abwärme aus dem Gehäuse abzuführen. Hier ist es wichtig, beim Einbau nach unten hin, darauf zu achten das nach angemessener Zeit die Luftöffnungen im Gehäuseboden und das beiliegende Mesh-Gitter auf Staub kontrolliert werden müssen, damit sich die Frischluftzufuhr zum Netzteil nicht verschlechtert. Des weiteren empfiehlt sich bei dem geringen Platzangebot im Gladiator 600 ein Netzteil mit Kabelmanagement zu verwenden, da es sonst recht eng Gehäuse wird wenn die ganzen Kabel verstaut werden müssen, denn ein vernünftiges Kabelmanagement ist im Gladiator 600 nur mit Geduld umsetzbar. Grundsätzlich ist aber ein sauberer Hardware-Einbau im Gladiator 600 möglich.
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Kategorie: Gehäuse
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