Corsair Obsidian 800D Gehäuse im Test

Platzwunder?

Seite 4: Betrieb/Lautstärke/Temperaturen

Das Corsair Obsidian 800D Gehäuse zeigt sich je nach Lüfterdrehzahl dezent im Hintergrund oder auch leicht hörbar. Hierbei können individuelle Einstellungen des jeweiligen Mainboards genutzt werden. Die Lüfterdrehzahl ist bei den Lüftern auslesbar. Wir verwendeten für die Laustärkemessung sowie der Temperaturmessung zwei Einstellungen. Einmal liefen die Gehäuselüfter und der 120mm Lüfter der Kühlung auf ca. 700 U/min (Low) und beim zweiten Durchlauf mit ca. 900 U/min sowie 1.300 U/min (High).

Testsystem:

  • Hardware:
MotherboardAsus P5E3 Deluxe
CPU/KühlerIntel Core 2 Extreme QX6850 CPU/Corsair H50
GrafikkarteXFX HD4850 XXX
RAM2x 1024 OCZ DDR3 1800
HDDSeagate 750 GB
NetzteilCorsair HX750W
LüfterStandard Gehäuse Lüfter/Corsair H50 Kühlung
DVD-LaufwerkLG



Temperaturen Corsair 800D Load
Temperaturen Load
CPU
75
71
78
GPU
89
94
97
HDD
33
36
37
Gehäuse-Mitte
35.4
34.3
38.6
Mainboard
44
38
40
 
0
100
50
°C



Lautstärke Corsair Obsidian 800D
Low Corsair 800D
36.6
High Corsair 800D
37.7
High Scythe Fenriswolf
42.0
 
0
70
35
db(A)


Anzumerken gilt weiterhin, dass unser verwendetes Messgerät PCE-318 den Messbereich bis 26 dB abdeckt, in der Frequenzbewertung A/C bei einem Frequenzbereich von 31,5 Hz – 8 KHz, nach offiziellen Standards. Die Genauigkeit liegt bei +/- 1,5 dB. Der Raum ist subjektiv sehr leise und liegt nicht bei über 30 db(A). Da wir nicht über einen schalltoten Raum verfügen, sind die Werte nicht als absolut anzusehen und außerhalb nicht reproduzierbar. Die Messungen unterstützen lediglich weiterhin unseren subjektiven Eindruck und lassen Vergleiche zu anderen Komponenten intern zu. Gemessen wurde von Schräg links vorne in einem Abstand von ca. 50 cm. Also annähernd einer nahen Sitzposition.

(*klick* zum Vergrößern)


Währenddessen die Lautstärke durchweg in Ordnung geht, gibt es bei den Temperaturen durchaus eine Problemzone. Dies ist bei uns die Grafikkarte. Nach zwei Systemwechseln sowie verbunden damit, verschiedene CPU-Kühler und eine zweite Grafikkarte ist klar, es kommt einfach zu wenig kühle Luft auf die GPU. Der Nachteil eines fehlenden Frontlüfters kommt hier zum Tragen. Der unten angebrachte 140mm Lüfter bläst die Frischluft an der Grafikkarte vorbei. Etwas Abhilfe kann hier die Installation der drei 120mm Lüfter im Deckel schaffen, durch die mehr Luftbewegung in die Hauptzone kommt. Bei einer nachträglichen Installation von drei Noctua Lüfter zeigte sich ein etwas besseres Bild. Die Grafikkarte lag demnach "nur" noch bei 88°C. Für ein Gehäuse, das für High-End Hardware gedacht ist, ein nicht gerade schöner Umstand.

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Kategorie: Gehäuse
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