Gigabyte GeForce GTX 670 OC 4 GByte im Test

Mit wuchtigem Kühler schnell und leise?

Seite 11: Overclocking

Gigabyte hat bei seiner GeForce GTX 670 OC 4 GByte bereits ab Werk an der Taktschraube gedreht. Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist das allerdings nur moderat geschehen, so taktet die GK104 GPU im Base-Clock mit 980 MHz (915 MHz Referenz) und im Boost-Clock mit bis zu 1.058 MHz. Dank des WindForce 3X Kühlers sind hier allerdings noch genügend Ressourcen für weitere Übertaktungsversuche vorhanden, so dass man das Potential des Chips natürlich weiter ausloten kann.

Bei unserem Testmodell war dieses Potential überraschend groß, so konnten wir dem Anheben des TDP-Limits und der Taktrate im Boost-Clock bis zu 1.228 MHz erreichen, das sind rund 16 Prozent mehr Takt. Auch die 4 GByte GDDR5 Speicher hatten noch Potential nach oben, so konnten wir diesen von effektiven 6.008 MHz auf 6.430 MHz übertakten. In der Praxis zeigt sich der Leistungsgewinn durch die Übertaktung aber sehr verhalten. Im 3DMark11 konnten wir so das Ergebnis um 132 auf 3394 Punkte anheben.

3DMark 11 - Extreme Test:

3DMark 11
Gigabyte GeForce GTX 680 SoC
3715
Gigabyte GeForce GTX 670 OC 4GByte 1228/3215 MHz
3394
Gigabyte GeForce GTX 670 OC 4 GByte
3262
Sparkle Calibre X660 OC 1202/3105 MHz
2416
Sparkle Calibre X660
2398
Nvidia GTX 650 Ti BOOST
1927
 
0
5000
2500
Punkte


Wir weisen darauf hin, dass ein Übertakten der Grafikkarte unter Umständen zu Beschädigungen sowie Verlust der Garantie führen kann. Meist steht die erreichte Mehrleistung nicht im Verhältnis zur Gefahr, die Hardware dauerhaft zu beschädigen.
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