PowerColor X1900 XTX

Seite 4: Overclocking

Beim Übertakten sollte man immer sehr behutsam vorgehen und sich Schritt für Schritt in 5 MHz Sprüngen an das Limit der Karte herantasten, um Beschädigungen zu vermeiden. Wir nutzten hierbei, zumindest vorerst, das Ati-Tool unserer Kollegen von techpowerup! In der neusten Beta Version. Wir stellten leider fest, dass die Beta Version noch nicht ohne Probleme mit der X1900 XTX umgehen kann. Laufende Abstürze waren die Folge. Das Phänomen des problematischen Übertaktens hatten wir ja schon bei der X1800 XT kennen gelernt. Dort konnten wir jedoch auf ein Bios flashen welches die Taktraten anhob. Das von ATI mitgelieferte Tool Overdrive entsprach immer noch nicht unseren Anforderungen, da man keineswegs sehr genau mit den Taktraten umherspielen kann. Wir entschlossen uns, wieder das Tool „Overclocker“ zu nutzen, da es wohl die bisher einzige Möglichkeit darstellt, mehr Leistung aus der X1900 XTX zu entlocken, ohne Abstürze zu verursachen. Es erlaubt eine manuelle Einstellung der Taktraten, Lüfterumdrehung sowie eine Anhebung der V-Core. Zunächst sollte man im Windows unter Ausführen „msconfig“ eingeben und unter Dienste die beiden Haken ATI Smart sowie Ati HotKey Poller entfernen und anschließend das System neu starten. Damit ist schon mal Overdrive im Treiber außer Kraft gesetzt. Hinterher das Tool Overclocker starten und unter 2D sowie unter 3D Einstellungen identische Werte eintragen. Wer sich traut und über eine entsprechende Kühlung (Wasserkühlung) verfügt, kann hier auch die V-Core Werte erhöhen. Wir beließen es aber vorerst bei der vorhandenen Luftkühlung und machten uns daran, die Karte zu übertakten. Schon bei 690 MHz/ 870 MHz kam für die GPU das stabile Ende. Der Speicher lag auf einem erwarteten, sehr guten Wert. Da unsere X1800 XT schon einen Takt von 730 MHz an der GPU bewältigt, war uns die Enttäuschung anzusehen. Die Benchmarkpunkte stiegen weiter nur sehr gemächlich an. Fest steht, mit steigender CPU Leistung erhöht sich die Leistung der Karte drastisch. Ein 3,8 GHz Pentium 4 kann diese Karte bei weitem nicht ausreizen. Die Temperaturen stiegen weiter an auf knapp 90° Grad unter Last. Wer sich zukünftig daran macht, die ohnehin schnelle Karte zu übertakten, sollte in eine Wasserkühlung investieren, um die Temperaturen und damit das Throtteln besser in den Griff zu bekommen.

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Kategorie: Grafikkarten
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