Alpenföhn Triglav CPU-Kühler im Test

Schutzgebiet?

Seite 7: Fazit

Alpenföhn hatte sich vielleicht durch das Einsetzen von 10mm Heatpipes etwas mehr erhofft, als die Praxis schlussendlich aufzeigt. Mehr als ein gutes Mittelfeld ist in dieser Konstellation damit einfach nicht machbar. Seine Vorteile sind eine sehr gute Verarbeitung und gute Leistungen im kleinen Drehzahlbereich bei Standard-Konfigurationen. Hier bleibt der Triglav mit dem mitgelieferten Lüfter auch angenehm im Hintergrund. Bei voller Drehzahl drängt sich der Lüfter in den Vordergrund ohne die Kühlleistung entsprechend anzuheben. In unserem strengen Übertaktungs-Test bricht der Kühler ein und selbst zum Nordwand und Matterhorn Kühler aus eigenem Hause kann er nicht aufschließen. Der Triglav ist in unserem Preisvergleich für etwa 37,00 Euro gelistet und zumindest weitere Anti-Vibrations-Strips hätte man dem Kühler beilegen können, wenn man schon zusätzliche Halteklammern mitgibt.



positiv:
negativ:
VerarbeitungLüfter zu laut bei 1.500 U/min
Lautstärke bei 800 U/min




Optik
90%
Qualität
95%
Ausstattung/Lieferumfang
80%
Montage
80%
Leistung/Relation Lautstärke
75%
Lautstärke (Durchschnitt)
80%
Preis/Leistung
85%
Gesamtwertung
84%
Preis


39,90Euro (Caseking)


award bronze blacks

Bezugsquelle: Caseking

Für Fragen, Hinweise, Meinungen oder sogar eigene Erfahrungen zum Produkt bitte die Kommentarfunktion etwas weiter unten nutzen, oder direkt im Forum posten.
Meinung des Autors
Michael Nürnberger

Im Augenblick scheinen die Hersteller damit um die Wette zu buhlen, wer die meisten Einzelteile in der Montage zusammen bekommt. Bei Alpenföhn sind es etwa 27 Einzelteile, um eine Montage abzuschließen. Das Puzzle mag zwar insgesamt stimmig sein, aber gut, wenn man dem etwas Positives abgewinnen kann, so kann man sich immerhin einreden, es sei ein 3D Puzzle. Vielleicht gibt es ja in der Luftfahrt-Technologie eine Halterung, die man übernehmen und anschließend damit werben kann. Ach so, ich wollte darüber ja nichts mehr schreiben. Der Alpenföhn Triglav jedenfalls ist am Ende kein schlechter Kühler und kann mit seinen dicken 10mm Heatpipes dem neuen Enermax T40 locker Paroli bieten. Leider bricht er im Übertaktungs-Test etwas ein und auch die Lautstärke bei 1.500 U/min scheint mir nicht angemessen im Vergleich zur Kühlleistung. Leise Systeme sind bei 800 U/min jedoch sehr gut machbar, mit völlig ausreichenden Kühlleistungen bei aktuellen Standard-Systemen. Interessant könnten 10mm Heatpipes werden, wenn man einen entsprechenden Kühlkörper entwickelt, der besser darauf eingestellt ist. Vielleicht wird sich Alpenföhn eines Tages daran wagen. Ach ja, bitte dann mit weiteren Anti-Vibrations-Strips für optionale Lüfter.

Kommentieren
Jetzt einloggen oder registrieren, um Kommentare zu schreiben.