CoolIT Eliminator CPU-Kühler

Peltier vereint mit Kühlflüssigkeit

Seite 3: Einbau/Betrieb/Testrechner

Testsystem:

  • Hardware:
MotherboardFoxconn Mars Mainboard
CPU/KühlerIntel XE6800 CPU/Boxed/Eliminator
GrafikkarteXFX 8800 GTX XXX
RAM2x 1024 GeIL DDR2
HDDWestern Digital Raptor X 150GB SATA Festplatte
NetzteilHiper Type-R 730W Netzteil
GehäuseCooler Master Stacker 830 Evolution
Lüfter1x Revoltec 120mm Lüfter
DVD-LaufwerkPioneer Slot-In


  • Software:

  • Windows Vista Ultimate 32Bit
  • Forceware 174.74
  • Everest Ultimate
  • RivaTuner


Der Einbau gestaltet sich auch für Einsteiger recht einfach, sofern man über die Bilder der Kurzanleitung die passenden Halteklammern herausgefiltert hat. Das Mainboard muss hierzu ausgebaut werden und die passenden Schrauben werden von unten, beim Sockel 775, mit Kunststoff Abstandshaltern durchgeschoben. Von oben werden nun die beidseitig mit Gewinde versehenen Verbindungstücke für Schrauben und Rändelschrauben festgezogen. Der Kühler selbst ist von CoolIT zwar mit Wärmeleipaste behandelt, wird von uns allerdings gesäubert und auf der CPU selbst das Coolaboratory Wärmeleitpad aufgelegt. Um weitere Ungereimtheiten aufgrund unterschiedlicher Menge an Wärmeleitpaste in den Messungen auszuschließen, entschieden wir uns für das Coolaboratory Wärmeleitpad. Es konnte in unserem Test durch gute Ergbnisse überzeugen. Serienkühler sowie die Proband Kühler wurden damit genutzt. Danach die Rändelschrauben durch die über Kreuz auf der Kühleinheit gelegten Halteklammern bis zum Anschlag eindrehen. Nun wird die gesamte Kühleinheit an einem Gehäuse mit einer rückwärtigen Aufnahme für 120mm Lüfter befestigt.

(*klick* zum Vergrößern)


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Nach dem Anschluss des 4-Pin Stromsteckers an das Netzteil kann es auch schon losgehen. Zunächst startet der Eliminator mit einem Klackern, welches an Luft in einem Wasserkühlsystem erinnert. Erst nach rund 6 Stunden ist das Geräusch verstummt und tauchte auch nicht wieder auf. In der Einstellung High legt der 92mm Lüfter rapide los und macht keinen Hehl aus seiner Leistung. Die Geräuschkulisse ist enorm und lässt subjektiv die angegebenen 40 dBA als viel zu optimistisch erscheinen. Die mittlere Einstellung (Werkseinstellung) soll einen Kompromiss zwischen Leistung und Lautstärke suggerieren, welches auch im geschlossenem Gehäuse für unser Empfinden noch zu laut erscheint. Erst auf „Slow“ kann man ruhigen Gewissens von einem leisen System reden, das jedoch nicht mit absoluter Lautlosigkeit überzeugt. Leider können die Einstellungen nur bei geöffnetem Gehäuse vorgenommen werden. Wünschenswert wäre hier eine Verlegung auf ein rückwärtiges Bracket.
Wie sich die Temperaturen in den Bereichen entwickeln, steht auf der nachfolgenden Seite.




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Kategorie: Kühler
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