Scythe Kro Craft Speaker Extra Rev.B

Seite 2: Inbetriebnahme/Klangeindruck

Die Inbetriebnahme des Kro Craft Extra Rev.B Sets gestaltet sich sehr einfach. Da alle benötigten Kabel für den Betrieb im Lieferumfang enthalten sind, müssen lediglich die Lautsprecherkabel sowie (für den PC) das Cinch auf 3,5mm Klinke Kabel angeschlossen werden.
Soll der AMP im 5,25 Zoll Schacht verbaut werden, entfällt das externe Netzteil und der Verstärker wird intern über ein Adapterkabel angeschlossen. Über eine beiliegende PCI-Blende können die Kabel dann nach außen geführt werden.



Für ein optimales Klangerlebnis sollten die Lautsprecher in Höhe der Gehörgänge platziert und auf den Anwender gerichtet werden. Für den Klangeindruck haben wir eine Creative X-Fi Titanium Fatal1ty Professional Soundkarte verwendet. Funktionen wie X-Fi Crystalizer, CMSS 3D, SVM und der Equalizer wurden deaktiviert.

Klangeindruck

Die Kro Craft Rev.B Lautsprecher hinterlassen einen wirklich guten Eindruck. In der Preisklasse unter 100 Euro und gerade im Bereich der PC-Soundsysteme erwartet man im Normalfall keine klanglichen Höchstleistungen, doch Scythe hinterlässt hier einen wirklich guten Eindruck. Im Bereich der Lautstärke kann man zwar keine Party beschallen, für eine laute aber dennoch klare Wiedergabe reicht es aber dennoch. Hier ist auch der Kama Bay AMP 2000 Rev.B mit seinen 10 Watt Ausgangsleistung pro Kanal der Flaschenhals, denn die Lautsprecher verkraften das Doppelte an Eingangsleistung.

Beim Abspielen von Musik überzeugen die Lautsprecher durch ein klares Klangbild. Stimmen und feine Elemente der Muiskstücke werden sehr schön durch die Lautsprecher wiedergegeben. Auch im Tieftonbereich klingen die Lautsprecher für ihre doch kompakte Größe sehr voluminös. Zwar kommt man hier von der Intensität nicht an das „rumpeln“ der günstigen 2.1 Systeme ran, überzeugt aber durch Klarheit und Präzision. Insgesamt ist das Kro Craft Rev.B Set klanglich recht Genre-Neutral ist mit unseren diversen Teststücken (Nicolas Jaar – Problem with the sun; Jamie Jones – Summer Time; Pantha du Prince – Behind the Stars; Gang Starr – Full Clip; Mobb Deep – Survival of the Fittest; Snoop Dogg – Me and my Homies; Q-Tip – You; Queens of the Stone Age – Little Sister; Korn – Falling away from me; Metallica – Nothing Else Matters; The Eagles – Hotel California (live); Skrillex – Bangarang; Ajapai – Brain).

Auch bei der Filmwiedergabe haben die kompakten Lautsprecher „keine zwei linken Hände”. Gerade bei der Stimmwiedergabe punktet man mit einer klaren Wiedergabe. Bei Actiontiteln mit vielen Explosionen ist die Bassleistung ausreichend, gibt aber eben nicht dasselbe Feedback einer „rumpelkiste“. Hier spricht man eher die „audiophileren“ Hörer an. Beim Spielen bestätigt sich dieser Eindruck weiter. Die Lautsprecher erzeugen, beispielsweise bei RAGE, eine sehr detaillierte Atmosphäre bei dem sich Gegner gut orten lassen.

Klanglich macht Scythe, vor allem für diese Preisklasse, nichts falsch. Zwar ist das Stereo-System kein Basswunder, was für viele Anwender die in dieser Preisklasse einkaufen, wohl zu den Voraussetzungen gehört. Doch überzeugt man durch eine klare und saubere Wiedergabe, mit der sich Musik schon genießen lässt.
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Kategorie: Sound
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