Razer Megalodon

Headset mit externer Soundkarte

Seite 3: Testbetrieb

Installation
Das Razer Megalodon wird über USB mit dem Rechner verbunden. Dabei muss selbst kein Treiber installiert werden, dies macht Windows Vista automatisch.

Als Betriebsystem wird vorausgesetzt:
  • Windows XP mit SP2 oder höher, XP 64Bit
  • Windows Vista 32Bit und 64Bit
Des Weiteren gibt Razer an, dass der Surround-Sound in OpenAL-Anwendungen möglicherweise nicht funktioniert.


Der Controlpod
Der Controlpod liegt dank gummierter Rückseite sicher auf dem Tisch und verhindert so das Verrutschen beim berühren.
Über ihn lassen sich diverse Einstellungen an der Soundausgabe ändern. Dazu gehört das anpassen der Lautstärke, Stummschalten des Mikrofons, Mikrofonsensitivität und Mikrofonlautstärke. Anhand der Maelstrom-Taste lässt sich die Soundausgabe zwischen 7.1 und 2.0 variieren. Durch betätigen der Razer-Logo Taste in der Mitte des Controlpods lassen sich einzelne Kanäle anwählen und deren Lautstärke anpassen. Dies funktioniert in der Praxis ganz gut, auch wenn es etwas dauert bis die optimale Einstellung gefunden ist. Schön wäre es gewesen, wenn sich einzelne Profile abspeichern ließen. Dadurch könnte nach dem Spielen das Profil schnell auf beispielsweise Musik umgestellt werden ohne erst lange die passende Einstellung zu suchen. Die virtuell aktivierten Lautsprecher und die Lautstärke werden durch eine blaue Beleuchtung auf dem Pod angezeigt. Das Ablesen und Verstellen der Einstellungen gelingt während des Spielens sehr gut, dank des übersichtlichen Aufbaus des Pods.


   
(*klick* zum Vergrößern)


   
(*klick* zum Vergrößern)


Das Headset
Das Headset hat, wie eingangs schon erwähnt, einen hohen Tragekomfort. Die Polsterungen der Ohrmuscheln machen einen sehr guten Eindruck. Allerdings ist die Abschirmung von Umgebungsgeräuschen nicht die Beste. Diese lassen sich bei aufgesetztem Hörer ohne weiteres klar wahrnehmen. Genauso verhält es sich mit den Geräuschen aus den Lautsprechern des Megalodon, die von der Umgebung bei leicht erhöhter Lautstärke auch leicht vernommen werden können. Die abnehmbaren Ohrmuscheln sind selbst bei hohen Umgebungstemperaturen angenehm zu tragen. Die Schweißbildung an den Ohrmuscheln, wie es bei Ohrmuscheln aus Kunstleder häufiger der Fall ist, fällt komplett weg.
Die Bewertung des Klangeindrucks der Kopfhörer basiert ausschließlich auf unserem subjektiven Eindruck. Razer verspricht bei Spielen nicht zu viel. Durch die virtuellen Lautsprecher lassen sich die Gegner fast genau anhand der Geräusche orten. Dazu gibt es eine saubere und klare Soundausgabe, die den Spielspaß immens nach oben treibt. Einen durchweg satten Sound zeigt das Headset auch bei der Wiedergabe von Filmen auf DVD. Die Landung der Alliierten am Omaha Beach in „Der Soldat James Ryan“ oder die Schlachten in „Heer der Ringe“ verschönern den Film doch um einiges.
Leider muss das Razer Megalodon 7.1 Surround Headset Abstriche bei der Wiedergabe von Musik machen. Im 7.1 Modus schwächeln die Höhen und die Lieder klingen dumpf und matt. Der 2.0 Modus holt dort aber einiges wieder auf. Der Sound ist hier um Längen besser als mit der Maelstrom Audio Engine.
Das Mikrofon lässt sich um 270° drehen und macht in Telefonkonferenzen via Skype einen sehr guten Eindruck.


   
(*klick* zum Vergrößern)


Emulierte Soundausgabe auch woanders
Das Prinzip der emulierten Soundausgabe, beispielsweise aus einem Stereoheadset einen räumlichen Klang auszugeben, ist nicht neu. Creative hat unter anderem bei den Soundblaster-Soundkarten standardmäßig so etwas in petto und nennt sich CMSS 3D. Die Creative Audigy 2 ZS in Kombination mit einem Sennheiser HD 202 Stereokopfhörer brachte, wie die Razer Megalodon, sehr gute Ergebnisse zu Tage.

Nächste Seite: Fazit
Veröffentlicht:

Kategorie: Sound
Kommentare: 10