Scythe KroCraft Plus

So laut, dass der Nachbar klingelt?

Seite 3: Installation/Klangeindruck

review scythe krocraft plus 


Installation

Die Installation ist relativ simpel. Auf einem großen Blatt werden die verschiedenen Installationsmöglichkeiten recht übersichtlich erläutert. Wer den KamaBay AMP gerne in seinem 5,25 Zoll Schacht unterbringen möchte, kann das ebenso tun, wie ein seperates Aufstellen außerhalb des Rechners. Die Boxen werden per Lautsprecherkabel am Kama Bay AMP angeschlossen, hier ist nur zu beachten, dass die Kabel auch ordnungsgemäß in den Schraubklemmen liegen. Der Kama Bay AMP wird per Cinch-Kabel auf Klinke an den Rechner gestöppselt. Sollte der AMP im 5,25 Zoll Schacht des Rechners verbaut sein, wird das Anschließen des externen Netzteils (Für den notwendigen Strom) intern im Rechner über Adapterkabel und Blenden gelöst, so dass der notwendige Anschluss direkt am Netzteil dann außerhalb vom Rechner vorgenommen wird, über eine Blende.

Das Installationsblatt ist in sechs Sprachen verfasst, neben Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch finden sich die Ausführungen auch in japanischer und russischer Sprache wieder.

Klangeindruck

Um einen optimalen Klangeindruck zu erhalten, sollte man die Lautsprecher möglichst auf Höhe der Gehörgänge platzieren.

Die Soundqualität lässt sich vor allem beim Anschauen einer DVD mit Ton in Dolby Digital oder DTS genießen. Im Test waren es die Filme "Sleepy Hollow" und "Heat" mit dem Windows Media Player 11.
Gesamtergebnis: Die Scythe KroCraft Boxen können nicht nur einen hohen Lauststärkepegel ohne nennenswerte Klangeinbuße wiedergeben, sie warten zudem auch mit einer sehr klaren Stimm- und einer guten Tiefton-Wiedergabe auf. Die Stimmwiedergabe hat uns tatsächlich stark positiv überrascht. Der Bass steht selbstverständlich in keinem Verhältnis zu einem System welches einen eigenen Subwoofer beinhaltet, macht aber dennoch einen sehr guten Job. Die Sound-Wiedergabe ist klar und relativ voluminös.

Musiktechnisch wurden folgende Songs mit Windows Media Player 11 getestet: Nightwish mit "Sleeping Sun" und Capadonna mit "Milk this Cow".
Gesamtergebnis: Beim Hören von Musik fällt die klare Stimmwiedergabe sofort auf. Meist müssen sich preisgünstige Kombinationen gerade bei der Wiedergabe von Gesang geschlagen geben, da sie ihn nicht genau und klar genug darstellen. Die Scythe KroCraft Boxen hingegen trumpfen in dieser Disziplin richtig auf. Die Hochtonwiedergabe ist gut und durchaus als detailreich zu beschreiben, es kommt jedoch öfters vor, dass die Hochtöner etwas zu überspannt, zu übertrieben agieren. Das differenzierte Wiedergeben verschiedener Instrumente eines Musikstücks gelingt den KroCraft Boxen eher durchschnittlich. Zwar klingt die Wiedergabe der Instrumentenscharr umfangreich, voluminös, jedoch überschneiden sich die Instrumente. Es wirkt so, als ob der Gesang alles andere leicht in den Schatten stellt und sich die Instrumente in ihrer Wiedergabe zu einem einheitlichen "Brei" zusammentun. Wer einen Equalizer benutzt, kann in Punkto Höhenwiedergabe sicher noch einige Optimierungen vornehmen. Die Basswiedergabe überzeugt, auch wenn sie nicht so druckvoll ist, wie die eines Systems mit eigenem Subwoofer.

Das Gesamtfazit ist für uns mehr als eindeutig, die KroCraft Lautsprecher und der KamaBay Verstärker von Scythe trumpfen groß auf und überzeugen in Punkto Verarbeitung, Klangqualität, Preis und Lieferumfang.

Ein Equalizer wurde nicht benutzt. Erwähnt werden muss noch, dass dies natürlich alles nur subjektive Einschätzungen sind, da der Klangeindruck ohne irgendwelche Messgeräte getestet wurde.
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Kategorie: Sound
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