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Review: Mainboards: Asus Rampage II Extreme: Meisterlicher Auftritt?

Oliver Hall - 15.04.2009 04:02

Seite 2: Details/Lieferumfang/Layout


Asus setzt auf keine besonderen Kühllösungen ihres Rampage II Extreme Mainboards. Der Chipsatz und die Southrbidge werden passiv gekühlt, einzig ein kleiner, mit weißen LEDs ausgestatteter Lüfter, versteckt unter dem Republic of Gamers Aufkleber, sorgt für etwas Luft. Zwar packt Asus in den Lieferumfang einen zusätzlichen Lüfter für die Spannungswandler, dieser sorgt aber nur geringfügig für bessere Temperaturen. Das Layout an sich ist gut geglückt, leider wurde bei der Anordnung der PCIe Slots einmal mehr nicht darauf geachtet, den Grafikkarten genug Platz zu verschaffen. Sicherlich sind SLI Konfigurationen häufiger vertreten als es Triple SLI Systeme sind. Hier wäre es also durchaus machbar, die beiden Slots für den SLI Betrieb möglichst weit auseinander zu legen und den Slot für die dritte Grafikkarte zwischen die beiden anderen PCIe Steckplätze. Im SLI oder Crossfire Betrieb werden beide Grafikkarten mit 16x/16x angesteuert. Im Triple SLI laufen die Grafikkarten dann mit einer Anbindung von 16x/8x/8x. Was direkt auffällt, ist die Breite des Mainboards. Auf Grund der zusätzlichen Anbringung von Readout-Points und diversen Schaltern und Hebeln für u.a. das Starten/Reseten des Systems oder die direkte Erhöhung von Spannungswerten, ohne dabei im BIOS zu sein, ist das Mainboard ein gutes Stück breiter als andere X58 Pendants. Für Hardcore-Overclocker ist das Asus Rampage II Extreme aktuell sicherlich einer der heißesten Kandidaten, denn welches Board bietet schon Read-Out-Points direkt von Haus aus?

   
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Unterstützt werden insgesamt 24GB Triple-Channel-Speicher, im Overclocking offiziell bis zu 2000MHz. ATA, SATA, eSATA sowie Raid sind auf dem ansonsten recht gut durchdachten Layout untergebracht. Anwender, die gerne mehr Lüfter direkt an das Mainboard anschließen, erfreut das Asus Mainboard mit fünf Lüfteranschlüssen, zusätzlich zum CPU-Lüfter Anschluss. Im Vergleich zum Gigabyte EX58-Extreme Mainboard ist der IDE-Anschluss auf dem Asus Mainboard bedetend besser platziert. Ein Hingucker sind selbstervständlich die Readout-Points und die diversen Schalter und Knöpfe für das Starten oder Reseten des PCs oder die Erhöhung von Spannungen. Ein Clear-CMOS Knopf ist nach außen zum I/O-Panel gelegt, zudem ist die Mainboard Blende beleuchtet, sobald man sie per Kabel am Board anschließt. Ebenfalls im Lieferumfang befindet sich ein LCD Display, welches neben diversen Temperaturen und Spannungen auch die aktuelle Uhrzeit aus dem BIOS auslesen kann, je nach Wunsch des Nutzers. Das LCD Display wird, wie auch die I/O Blende, auf das Mainboard gestöppselt.

   
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Asus Rampage II Extreme
Chipsatz Intel X58
Ram DDR3 16000
Grafik PCIe 3x PEG x16 (2x PCIe 2.0 x16 / 1x PCIe 2.0 x8)
1x PCIe x4/1x PCIe x1
PCI 2x PCI
Netzwerk 2x Marvell Yukon 88E8056
Audio SupremeFX X-Fi Sound-Karte
USB 12x USB 2.0 (6x I/O panel + 6x onboard)
FireWire x2 (1 x I/O panel + 1 onboard)
HardDisk 7x SATA 300, 1x eSATA, 1x IDE, 1x FDD



Im Lieferumfang befinden sich sechs SATA Kabel und zwei Stromanschlüsse für diese, eine Blende USB- oder eSATA-Anschlüssen sucht man vergeblich. Des Weiteren befinden sich im Lieferumfang die I/O Blende, ein Handbuch, ein IDE-Kabel sowie eine SLI- und eine Triple-SLI-Brücke. Ins Auge sticht ein zusätzlicher Lüfter, welcher auf den Spannungswandlern bzw. deren Kühlkonstruktion befestigt werden kann. Für den Sound sorgt eine SupremeFX X-Fi Audiokarte, welche defintiv mit einem besseren Klang aufwarten kann, als verbaute Soundchips der Konkurrenz-Mainboards.

  
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Das Asus Rampage II Extreme Mainboard verfügt neben 3x PCIe x16 (2/x8 Triple-SLI ), über 2x PCIe x1, 2x PCI, 7x SATA 300, 1x eSATA, 1x PATA, 1x FDD, 12x USB 2.0, 2x FireWire und 2x Gigabit LAN Anschlussmöglichkeiten. Als Raid kann 0, 1,5 und 10 in Frage kommen. Rückwärtig können davon 6x USB 2.0, 7.1 Audio Anschlüsse plus koaxial und optischer Ausgänge (Per SupremeFX Sound-Karte), 2x LAN und die PS/2 Ports, 1x eSATA per Blende sowie FireWire genutzt werden. Schade ist, dass weder eine USB- noch eine Firewire-Blende für zusätzliche Ports auf der Rückseite mit im Lieferumfang enthalten sind.

Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang/Layout Seite 3: Testrechner/Bios Seite 4: 3D Benchmarks Seite 5: Spiele Benchmarks Seite 6: SiSoftware Sandra/Everest/HD-Tach Seite 7: Cinebench/WinRAR/PCMark Seite 8: Overclocking Seite 9: Leistungsaufnahme Seite 10: Fazit