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Arctic Freezer i30

Der neue Preis/Leistungssieger?

Seite 1: Arctic Freezer i30 CPU-Kühler

vorschau Arctic Freezer i30 2
Arctic (ehemals Arctic Cooling) ist eine bekannte Größe auf dem Kühlermarkt. Konnte der Hersteller in der Vergangenheit doch mit, gerade aus preislicher Sicht, interessanten VGA- und CPU-Kühlern sowie mit sehr beliebten Wärmeleitpasten punkten. Arctic bietet mit dem Freezer I30 und dem Freezer A30 nun einen neuen Towerkühler, der trotz des günstigen Preises einiges zu bieten haben soll. Wie gut der neue Kühler von Arctic wirklich ist, klären wir für Sie in einem ausführlichen Test.

Wer sich aufgrund der Einleitung wundert - bei den Modellen I30 und A30 handelt es sich jeweils um das gleiche Modell. So wird der Freezer für Intel-Sockel (I30) und AMD-Sockel (A30) getrennt angeboten. Dies hat den Vorteil, dass nur für das verwendete Montagesystem bezahlt werden muss. Was natürlich auch den Nachteil mit sich bringt, dass bei einer Umrüstung auf ein anderes System hingegen erneut in die Tasche gegriffen werden muss. Bei der heutigen, teils sehr kurzen Lebensdauer der Systeme, jedoch ein nachvollziehbarer Schritt. Auch auf optische Spielereien wie blinkende LEDs oder aufregend gestaltete bunte Lüfter wurde verzichtet. Dafür gibt es jedoch ganze sechs Jahre Garantie. Arctic konzentriert sich beim neuen Freezer CPU-Kühler also eher auf das Wesentliche. Der Kühler soll aber auch gar nicht im High-End-Segment wildern sondern vielmehr eine preiswerte Alternative zum Boxed-Kühler darstellen.


Der 900 Gramm schwere Freezer selbst ist relativ schlicht gehalten, punktet aber mit einer recht ordentlichen Verarbeitung. Er hat 48 Aluminium-Lamellen, durch die vier große 8-mm-Heatpipes in U-Form gezogen sind. Die nicht vernickelten Kupfer-Heatpipes liegen abgeflacht und eng aneinandergereiht direkt auf der CPU. So bieten sie eine fast plane Kontaktfläche ohne große Lücken. Diese Technik haben wir erst kürzlich beim Cooler Master Hyper 212 EVO gesehen. Sie soll auch hier den Abtransport der Wärme an die Lamellen verbessern. Die Lamellen laufen auf der Rückseite mittig zusammen und lassen so eine Kerbe entstehen. Diese Maßnahme soll hingegen einen besseren Luftfluss gewährleisten und lockert optisch zudem die Form etwas auf.

Der 120-mm-Lüfter des Freezer soll einen Durchsatz von 74 CFM bei 17,6 dB(A) bieten. Der schwarze Kunststoffrahmen sowie die neun weißen Lüfterblätter wirken ebenfalls recht ordentlich verarbeitet und geben keinen Anlass zur Kritik. Endlich kann der Lüfter auch gegen ein anderes Modell getauscht werden, was bei früheren Modellen von Acrtic noch nicht der Fall war. Auf eine Beleuchtung muss hingegen verzichtet werden, dafür wurde aber das Kabel mit einem schicken, schwarzen und vor allem blickdichten Gewand ummantelt. Der Lüfter wird mit einem 4Pin-Anschluß an das Mainboard angeschlossen. Weiter bietet der Lüfter eine variable Anpassung der Drehzahlen per Pulsweitenmodulation. Der 120-mm-Lüfter arbeitet dabei mit Drehzahlen von 400 bis 1.350 U/min.




Technische Angaben
Maße139 x 161 x 100 mm (B x H x T)
Gewicht900 Gramm (ohne Lüfter)
Lüfter1x 120mm
Lautstärke17,6 dB(A)
Maße Lüfter120 x 120 x 25mm
Luftdurchsatz125.7 m³/h



Kompatibilität
IntelLGA 1156 / 1155 / 2011
AMD-




Dem Zubehörpaket liegt ein Kunststoffrahmen zur Montage des 120-mm-Lüfters bei. Die Montage eines zweiten Lüfters ist nicht vorgesehen. Unterstützt werden lediglich die Intel Sockel 1155, 1156 und Sockel 2011. Auf ein AMD-Montagekit muss, wie bereit erwähnt, komplett verzichtet werden. AMD-Nutzer können aber zum Freezer A30 greifen, dem ein AMD-Montagekit beiliegt. Neben dem Intel-Montagekit finden sich noch Wärmeleitpaste und eine englischsprachige Kurzanleitung im Lieferumfang.




Lieferumfang


Kühleinheit/Lüfterhaken black / haken black x1
Wärmeleitpaste
Lüfter Adapterkabelkreuz black
Befestigung Lüfter
Montage-Kit für Intel
Montage-Kit für AMD
Drehzahlregulierung stufenlos
Drehzahlregulierung mit Stufen
Drehzahlregulierung PWM
Vibrationsdämpfer
Anleitung

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