12.02.2010
Michael Nürnberger
Review:

Arctic Cooling Accelero Xtreme GTX Pro Grafikkartenkühler im Test

Seite 5: Fazit

Die Vorteile des Arctic Cooling Accelero Xtreme GTX Pro Kühler liegen klar in der GPU Kühlung und der anzusiedelnden PWM Lautstärke. Hier kann der Kühler sehr gut punkten. Etwas zwiespältig sehen wir die Hitzeentwicklung auf der Rückseite in Höhe der Spannungswandler, was jedoch mit einem gut belüfteten Gehäuse oder erhöhter Lüfterleistung per Tool etwas reguliert werden kann. Natürlich zu Ungunsten der Systemlautstärke. Die Montage ist an sich in Ordnung, jedoch in Teilbereichen durch die Passiv-Kühlkörper und deren niedrige Klebekraft sehr fummelig. Die Probleme entstehen unserer Meinung nach durch die hohe Hitzeentwicklung einer GTX 280 Grafikkarte. Der Kühler ist in unserem Preisvergleich für knapp 37,00 Euro ohne Versandkosten gelistet.



positiv:
negativ:
Kühlleistung GPUKühlleistung Spannungswandler
LautstärkeKleber passiv Kühler unzureichend
Preis
Lieferumfang





Optik
95%
Qualität
85%
Ausstattung/Lieferumfang
95%
Montage
80%
Leistung/Relation Lautstärke
95%
Lautstärke
90%
Preis/Leistung
85%
Gesamtwertung
89.28%
Preis
37,00€ (Preisvergleich)



award silber blacks

Bezugsquelle: Arctic Cooling.

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12.02.2010   21:44 Uhr
#1 ruff0r
Man sollte auch die Anweisungen beachten die Speicher und Spannungswandler mit einen Radiergummi bearbeiten und säubern da eine dünne schmierschicht vom Original kühler drauf ist! dann halten die Kleber auch nicht! meine halten bomben fest! max. temp auf einer 260gtx (55nm) (620/1337/99)  33c° idle 45c° furmark.  Speicher und Wandler bei max. 36c°
12.02.2010   22:00 Uhr
Bei uns nicht..steht aber im Artikel.  ;)
13.02.2010   09:44 Uhr
Hi,

das Reinigungsprozedere für die Passivkühler ist schon recht aufwändig, um so mehr, je kleiner die Klebefläche ist.

Nach meiner Erfahrung waren mehrere Reinigungsdurchgänge mit Aceton und Radierer notwendig, um die fettigen

Rückstände der Pads zu beseitigen. Habe auch verschiedene Radierer getestet. Die besten Ergebnisse brachte die

weiße Seite eines Faber-Castell Perfection 7057. Dass die Klebeflächen zudem porig sind, erschwert die

Reinigung zusätzlich. Habe das Aceton mit Wattestäbchen eingerieben (immer wieder drehen) und die Reinigung

so lange wiederholt, bis ein Test-Tesastreifen auf der Fläche haftete.

Bei den Spannungswandlern gehen verschiedene Kühler-Hersteller dazu über, zusammenhängende Kühlplatten mit Push-Pins beizulegen.

Problem dabei ist natürlich das unterschiedliche Layout verschiedener Karten. Dennoch finde ich das auch beim Xtreme GTX Pro noch

nicht zufriedenstellend gelöst. Bei der neuen Grafikkarten-Generationen (z.B. HD 5xxx) deutet sich aber ein aufgeräumteres Layout im

Bereich der Stromversorgung an, sodass es Herstellern von Alternativkühlern auch leichter fällt, ihre Produkte darauf abzustimmen.

Ich kann nur hoffen, dass auch Nvidia bestrebt ist ihr Layout dahingehend zu optimieren, denn im Vergleich zur G 200-Serie musste

man bei den neuen ATI-Karten nicht so lange warten, bis geeignete Alternativkühler angeboten wurden.

Gruß,
 
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