Datendiebstahl bei Mindfactory und Ashampoo

Wieder einmal machen Listen mit Kundendaten im Internet die Runde. Betroffen sind Kunden von Mindfactory und Ashampoo. Bei Mindfactory sind etwa 30.000 Datensätze abhanden gekommen. Das Unternehmen nahm über das eigene Forum auch schon Stellung dazu.

Darin heißt es, dass Kunden seit etwa Februar Spammails erhalten haben, aber auch schon entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet und die Kriminalpolizei Wilhelmshaven eingeschaltet wurde. Weiter heißt es, dass der Ursprung der Mails bei einer Briefkastenfirma in Slowenien zu suchen ist. Das Unternehmen betont jedoch, dass keine Passwörter ausgespäht wurden. Zwischenzeitlich waren die Daten bei http://datenklau.dyndns.org/ zensiert einsehbar, allerdings wurden die Daten dort inzwischen gelöscht. Es war zu erkennen, dass Vorname, Nachname, eMail-Adresse, Wohnadresse und Telefonnummer der betroffenen Kunden in den Datensätzen vorhanden ist.

Ein sehr ähnlicher Vorfall traf innerhalb der letzten Woche Ashampoo, wo ebenfalls Adressen und Namen ausgespäht wurden. Die Firma informiert die Kunden per E-Mail und auf folgender Seite: Ashampoo. Dort heißt es, dass Tochterunternehmen nicht betroffen sind und genau wie bei Mindfactory keine Zahlungsinformationen oder Passwörter ausgespäht wurden. Der Angriff kam laut Ashampoo ebenfalls aus dem Ausland.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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