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CM Storm Trigger Z

Seite 1: CM Storm Trigger Z

Cooler Master ist mit seinem Gaming-Label CM Storm äußerst aktiv im Bereich mechanischer Tastaturen. Mit seiner Trigger-Serie will man alles bieten was Gamer brauchen, so auch mit der Trigger Z, die mit programmierbaren Makro-Tasten und Beleuchtung für das gewisse Etwas sorgen soll. Im folgenden Test schauen wir uns die mechanische Tastatur für Gamer genauer an.

Vor kurzem konnten wir mit der QuickFire TK Stealth bereits einen neuen Sprössling aus dem Hause CM Storm testen, mit der Trigger Z folgt nun das nächste Update im Portfolio für mechanische Gamer Tastaturen. Als Nachfolger der Trigger hat Cooler Master bei der Trigger Z an einigen Stellen Detailverbesserungen vorgenommen, womit man Gamern mehr Komfort und Funktionalität bieten möchte.

Auch bei der Trigger Z können Kunden zwischen verschiedenen mechanischen Schaltern von Cherry wählen. Cooler Master stellt hier folgende Typen zur Auswahl, die sich jeweils auch in ihrer Tastenbeleuchtung unterscheiden: Cherry MX-Blue mit blauer Beleuchtung, Cherry MX-Red mit roter Beleuchtung und Cherry MX-Brown mit weißer Beleuchtung. Für unser Review hat uns Cooler Master das Modell mit Cherry-MX-Brown Schaltern überlassen.

CM Storm Trigger Z 2


Ist die Trigger Z ausgepackt, wird Cooler Masters Anspruch an hohe Qualität sichtbar. Gefertigt wird die Tastatur gänzlich aus mattschwarzem Kunststoff, der mit einem „Soft-Touch-Finish“ veredelt wurde und mit einer samtig weichen Haptik überzeugen kann. Für eine angenehme Ergonomie setzt Cooler Master auf eine extra breite Handballenauflage, die ebenfalls mit einer angenehmen Oberfläche aufwarten kann. Trotz der großen Handballenauflage und Zusatztasten beansprucht die Trigger Z aber nicht unverhältnismäßig viel Platz auf dem Schreibtisch, sodass die Abmessungen von 25,3 x 3,8 x 47,6 cm (BxHxT) absolut in Ordnung gehen. Auf einen USB-Hub oder zusätzliche Audioschnittstellen verzichtet man, lediglich ein USB-Port ist an der Rückseite zu finden, dieser dient zum Anschluss der Tastatur am PC.


Basierend auf einem Standard-Layout hat Cooler Master die Trigger Z auf der linken Seite mit fünf programmierbaren Makro-Tasten erweitert. In puncto Erreichbarkeit ist hier eine gute Balance gelungen, so liegen die Tasten nicht zu nahe am Tastenblock, als das leicht Falscheingaben entstehen können, sowie auch nicht zu weit entfernt, das diese nicht mehr vernünftig bedienbar sind. Neben diesen Tasten hat Cooler Master bei der Trigger Z auch an Multimediatasten, sowie einen Windowstasten-Lock gedacht. Hierfür wurden die oberen F-Tasten doppelt belegt und müssen über eine der beiden FN-Tasten angesteuert werden. Die linke FN-Taste bleibt dabei auch als Windows-Taste erhalten, sodass die Startleiste oder Kacheloberfläche weiterhin bequem über einen Tastendruck geöffnet werden können.

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Alle Tasten setzten auf Cherry MX-Brown Schalter. Dieser Typ ist taktil ausgelegt, also mit einem spürbaren Umschaltpunkt, der eine genaue Kontrolle der Tasten ermöglichen soll. Laut Cherry liegt der Umschaltpunkt hier circa zwei Millimeter ab der Ausgangsposition und vier Millimeter oberhalb vom durchgedrückten Zustand. Das Betätigungsgewicht ist mit 55 Gramm spezifiziert und damit relativ leicht gehalten. Generell gilt der Schalter als guter Kompromiss wenn es um Gaming und die tägliche Schreibarbeit geht, allerdings ist und bleibt das auch eine Geschmackssache. Entgegen der blauen Version des Cherry MX Schalters, hat dieser Schalter auch kein zusätzliches klicken und bleibt damit relativ leise.


Bei den Keycaps (Tasten) setzt Cooler Master auf ein durchsichtiges Grundmaterial das mit einer wertigen schwarzen Beschichtung veredelt wurde. Die Tastenbeschriftung, die sich im Schriftsatz deutlich von den Mitbewerbern absetzt und durch ihre Größe wirklich angenehm lesbar ist, wird in der Oberfläche eingelasert. Das macht die Tasten langlebig und gut lichtdurchlässig für die Tastenbeleuchtung. Das Leuchtbild ist hier insgesamt sehr gleichmäßig, allerdings wie bei allen beleuchteten mechanischen Tastaturen mit Cherry MX Schalter sehr punktuell. Dadurch wirken die oberen F-Tasten durch ihre große Aussparung im Gesamtbild etwas gewöhnungsbedürftig.

Die Tastenbeleuchtung der Trigger Z kann in fünf Stufen in der Helligkeit geregelt, oder auch komplett deaktiviert werden. Des Weiteren bietet Cooler Master neben der normalen Tastenbeleuchtung zwei weitere Modi, einen Pulsier-Effekt sowie eine spezielle Beleuchtung für Gamer. Bei letzterem werden nur WASD, die Pfeil- und Makro-Tasten ausgeleuchtet, der Rest bleibt dunkel.

Cooler Master gibt für die Trigger Z einen 64 KRO (Key-Roll-Over) an, das bedeutet die Tastatur kann simultan bis zu 64 gedrückte Tasten gleichzeitig erkennen, ohne dass dabei eine Eingabe verloren geht. Dies gelingt Cooler Master durch eine neu verschaltete Tastenmatrix die Blocking- oder Ghosting-Effekte komplett eliminieren soll. Als weiteres Feature speziell für Gamer hat man „Hardware Macro Playback“ in die Trigger Z integriert. Dahinter verbirgt sich ein 72 MHz starker 32 Bit ARM-Prozessor, welcher für eine schnelle Wiedergabe und Aufnahme von Makros sorgen soll.


Auf der Unterseite der Tastatur prangt ein großer CM Storm Schriftzug. Insgesamt sechs großzügig dimensionierte Gummifüße hat Cooler Master auf der Rückseite untergebracht, die zusammen mit dem hohen Eigengewicht der Tastatur für einen rutschfesten Stand auf dem Schreibtisch sorgen sollten. Zwei ausklappbare Füße im hinteren Bereich ermöglichen es die Ergonomie der Trigger Z etwas an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Auch diese sind an den Spitzen gummiert, sowie auch die Handballenauflage die ebenfalls mit acht Gummifüßen ausgestattet ist.

Die Verarbeitung der CM Storm Trigger Z ist insgesamt sehr hochwertig und lässt keine Beanstandungen zu. Das Gehäuse wirkt verwindungssteif, die angenehme Oberfläche vermittelt eine schöne Haptik und lässt sich gut reinigen. Die Tastenbeleuchtung wirkt, bis auf das angesprochene Problem mit der punktuellen Beleuchtung, sehr gleichmäßig und gefällt durch eine gute Lesbarkeit. Die ansteckbare Handballenauflage gefällt ebenfalls und passt qualitativ zum Gesamteindruck.
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