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AeroCool Sixth Element PC-Gehäuse

Bis zur Zielgeraden...

Seite 1: Aerocool Sixth Element

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AeroCool schickt mit dem Sixth Element ein Midi Tower ins Rennen, der speziell für Gamer und Enthusiasten entwickelt worden sein soll. Was das Gehäuse außer Hochglanzoptik sonst noch zu bieten hat, wird unser Review zeigen.

Das Gehäuse im Überblick

Das Testmuster erreichte uns durch zwei Schaumstoffblöcke gesichert in einem stabilen Pappkarton. Aerocool liefert zusätzlich zum Gehäuse Abstandshalter, Schrauben in ausreichendem Umfang und Halteschienen für die Festplatten. Hinzu kommen einige sehr dünne Kabelbinder und zwei „patentierte VGA-Kartenstabilisatoren“. Zusätzlich findet sich eine mehrsprachige Gebrauchsanweisung.



Mit vielen glänzenden Plastikapplikationen ist der schwarze Tower ein echter Blickfang, das zur Montage optionaler Lüfter durchbrochene, pfeilförmige Rauchglasfenster mit den davor angebrachten Zierapplikationen komplettieren das Gesamtbild - Hier wird viel Wert auf gutes Aussehen gelegt. Auch die Oberseite ist mit glänzendem Kunststoff optisch aufgewertet. Unter der hinteren Seite der Schräge verbirgt sich ein beleuchteter 140mm Lüfter. Mit Power- und Resetschalter, Audio I/O, zwei USB 2.0 und einem E-SATA Port ist das Frontpanel gut ausgestattet.

Die externen Laufwerke werden von einer bullig wirkenden, ebenfalls in glänzendem Plastik gefertigten Tür verborgen. Im unteren Bereich der Front befindet sich ein weiterer beleuchteter Lüfter, der so platziert ist, dass er jeweils zwei Drittel der beiden Festplattenkäfige anbläst.



Im Inneren des Towers setzt sich der gute optische Eindruck weiter fort. Der Mainboardträger und einer der beiden HDD-Käfigen sind in kräftigem Blau gehalten. Der untere Käfig hält zudem einen speziellen Einschub für 2,5 Zoll Festplatten. Sinnvoll angeordnete Durchbrüche erlauben eine saubere Kabelführung, die Installation einer Wasserkühlung und die Montage von CPU-Kühlern ohne Mainboardausbau. Die Durchbrüche für Kabelführung und Wasserkühlung sind mit festen Gummilippen ausgestattet. Alle Lüfter und der Durchbruch im Gehäuseboden haben einen ausreichenden Staubschutz. Für die optionalen Lüfter erscheinen die Lochraster zu groß um wirkungsvoll vor Staub zu schützen, zusätzliche Staubfilter sind nicht beigelegt.

Neben der von uns getesteten "Blue Edition" mit blauem Mainboardträger, bietet Aerocool auch eine "Red-" und eine "White Edition" des Sixth Element an.

Technische Daten


Abmessungen (Herstellerangabe)197x510x530mm (BxHxT)
Gewicht7,5 kg
MaterialStahl
Bauart - Mainboard-FormfaktorenATX, Micro-ATX, Flex-ATX
Frontanschlüsse2 x USB 2.0, Front Audio (In/Out), 1x eSATA
Lüfteranzahl1 x 140mm Front
1 x 140mm Oberseite
1 x 120mm Rückseite (optional)
2 x 120mm rechte Seite (optional)
Laufwerksplätze4 x 5,25" extern
1x 3,5" extern
6 x 3,5" intern
BesonderheitenSlot für Diskettenlaufwerk
Gewährleistung2 Jahre




Verarbeitung

Insgesamt ist das Sixth Element stabil, es gibt keine scharfen Kanten. Lediglich die Seitenwände könnten ein wenig stabiler sein. Die Tür wirkt wuchtig, lässt sich leicht öffnen und schließen und bleibt auch sicher geschlossen. Der Kunststoff wirkt robust, nimmt aber sofort Fingerabdrücke auf. Die edle Oberfläche des Gehäuses sah nach dem Komponenteneinbau schlichtweg „schmuddelig“ aus. Jede Berührung hinterließ sofort sichtbar unschöne Spuren und zerstörte so den eleganten Look des Computers.

Ansonsten gibt es in puncto Qualität wenig auszusetzen, das Sixth Element wirkt (wenn es poliert ist) hochwertig und robust. Es klappert nichts, das Seitenfenster ist stabil eingelassen, die Tür schließt sicher und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, man könne mit leichter Unachtsamkeit etwas beschädigen.

Unser Testexemplar wies jedoch eine deutlich sichtbare Delle im Mainboardträger auf. Auch wenn die durch das Netzteil verdeckt wird, darf so etwas einer Qualitätskontrolle nicht entgehen.
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