Intel Core i3-7350k Prozessor im Kurztest

Overclocking in der Einstiegsklasse

Seite 8: Fazit

Das ist er nun, der erste Dual-Core Prozessor der Core-i3 Serie mit freiem Multiplikator. Dass man in Multithread-Anwendungen nicht mit zwei Kernen gegen die Konkurrenz mit deutlich mehr Kernen glänzen kann erscheint logisch, auch eine Übertaktung kann an dieser Stelle wenig ausrichten. Anders sieht es bei Anwendungen aus, welche nicht auf viele Threads setzen. Hier kann man sich hinter dem Core i7-7700k an der Spitze einreihen.

Mit Blick auf unseren Parcours von Spielebenchmarks zeigt sich deutlich, dass auch der Dual-Core Core i3-7350k für ein ausgedehntes Spielerelebnis ausreichend ist. Zwar muss man in Spielen mit ausgereifter Mehrkern Unterstützung etwas geringere FPS bei einer Auflösung von Full-HD in Kauf nehmen, diese befinden aber dennoch in einem guten Bereich. Bringt man die Grafikkarte an ihre Grenzen, etwa bei Auflösungen jenseits von Full-HD bis 4k, fällt die CPU bei der Gesamtperformance deutlich weniger ins Gewicht, so dass hier ähnliche Frameraten wie mit dem Spitzenmodell Core i7-7700k erreicht werden. Dies war auch bei neueren Spielen wie etwa For Honor zu sehen.

Der Verbrauch zeigt sich, auch dank der geringen Kernanzahl, in einem erfreulich niedrigen Bereich. Der Core i3-7350k ist also ein Kandidat für leise Gaming-PCs.

Im Bereich Overclocking konnten wir mit einem Maximaltakt von 4,8 GHz nicht ganz so viel erreichen, wie beim Core i7-7700k, zeigt aber immerhin Plus von 600 MHz.

Insgesamt empfiehlt sich der Intel Core i3-7350k in erster Linie für Anwender, welche nach einem günstigen Prozessor suchen und Overclocking in Betracht ziehen. Steht Overclocking nicht im Fokus greift man besser zum gleich teureren Quad-Core Core i5-7500.
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