Cooltek UMX2 Gehäuse im Test

Aussen hui, innen...?

Seite 4: Fazit

Auch der dritte von uns getestete Ableger des Joint-Ventures zwischen Cooltek und Jonsbo weiß zu überzeugen. Cooltek zeigt mit dem UMX2, dass man auch das ATX-Format „kann“.

Das UMX2 besitzt ein zweifelsohne imposantes Erscheinungsbild. Die hochwertige Aluminiumverkleidung gepaart mit dem eleganten, zeitlosen Design sorgt für einen wahren Augenschmaus. Die gute Haptik sowie die tadellose Verarbeitung machen deutlich, dass es sich im Falle des UMX2 keineswegs um einen "Blender" handelt. Das gute Belüftungssystem ist eine große Stärke des UMX2. Selbst Systeme mit hoher Rechenleistung können im UMX2 gut gekühlt werden. Das gute Kabelmanagementsystem ermöglicht einen sauberen Aufbau im Innenraum und trägt damit zu einem guten Airflow im Innenraum bei. Abgerundet wird das UMX2 von der werkzeuglosen Montage der Erweiterungskarten, den leicht zu reinigenden Staubfilter sowie dem üppigen I/O-Panel samt vier USB-Ports.

Abzüge gibt es dagegen vor allem für die umständliche Montage des Systems und das Platzangebot im Innenraum. Vor allem die Montage des Netzteils ist um einiges komplizierter als gewohnt und setzt aufgrund des geringen Platzes zwingend ein modulares Netzteil voraus. Das Platzangebot ist etwas zu gering ausgefallen. Hohe Prozessorkühler können ebenso wenig wie überlange Erweiterungskarten montiert werden. Als weiteren Kritikpunkt müssen wir die Gesamtzahl an internen Laufwerken sowie die Montage der Laufwerke anführen. Alle Laufwerke müssen mittels Schraubendreher befestigt werden. Werkzeuglose Befestigungsmechanismen hätten den Gesamteindruck des Gehäuses etwas „runder“ gemacht.

Letztendlich lässt sich feststellen, dass es sich bei dem UMX2 um einen Exoten ähnlich des In Win 904 handelt. Vergleicht man die beiden Gehäuse wird klar, dass In Win mit dem 904 ganz auf die Karte „Optik“ setzt, während sich das Cooltek UMX2 vor allem dank des guten Kühlsystems praxistauglicher gibt. Das UMX2 bereichert den Gehäusemarkt mit Sicherheit und dürfte Design-affine Anwender mit Sicherheit ansprechen, die dennoch ein System mit einer hohen Performance nutzen möchten. Der Preis von knapp 170 Euro ist unserer Meinung nach vor allem dank des verwendeten Materials und des aufwändigen Designs noch im akzeptablen Bereich.

positiv:
negativ:
DesignKomplizierte Montage
VerarbeitungKeine Werkzeuglosen Befestigungsmechanismen für die Datenträger
KühlleistungPlatzangebot
Gutes Kabelmanagementsystem
Üppiges I/O-Panel
Werkzeuglose Montage der Erweiterungskarten
Staubfilter leicht zu reinigen


Verarbeitung
100%
Design
100%
Hardwareeinbau
70%
Anschlüsse
90%
Ausstattung
80%
Silent Möglichkeiten
80%
Kühlungs Möglichkeiten
90%
Kabelverlegung
90%
Befestigungen/Verriegelungen
75%
Preis/Leistung
85%
Gesamtwertung
86%
Preis
169,99 Euro (PC-Cooling.de)


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Bezugsquelle:
PC-Cooling.de
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