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Fantec 3DFHDL Mediaplayer im Test

Seite 1: Fantec 3DFHDL

Mit dem Fantec 3DFHDL haben uns die deutschen Multimediaexperten aus Hamburg ihre neuste Schöpfung geschickt. Neben einem ansprechenden Design soll der Mediaplayer neben allen aktuellen Audio- und Videoformaten zudem auch die Wiedergabe von 3D in 1080P beherrschen. Wie sich der Allrounder im Einsatz schlägt, soll der folgende Test zeigen.

Der 3DFHDL von Fantec will ein echtes Multimedia-Multitalent sein. Neben allen wichtigen Video- und Audioformaten bringt der kompakte Media Player auch Full-HD 3D-Unterstützung samt HDMI 1.4 Standard in das heimische Wohnzimmer. Neben dem proprietären Betriebssystem bietet Fantec mit einem Firmwareupdate auch zusätzlich Googles Android Betriebssystem an, womit man in Sachen Multimedia nochmals eine "Schippe" drauflegt.



Im Lieferumfang des Fantec 3DFHDL finden sich eine Schnellanleitung, Fernbedienung mit Batterien, ein USB 3.0 Kabel, ein Netzteil und ein 15 Euro Gutschein für verleihshop.de. Auf Beilagen wie ein Netzwerk- oder HDMI-Kabel hat Fantec leider verzichtet.

Unterstützte Formate
  • Video: MKV, 3D (SbS & TaB), ISO (DVD & BD Blu-ray), AVCHD, MTS, M2TS, AVI, VOB, MOV, MP4, MPG, TS, WMV, DAT, IFO, RM, RMVB, M4V, ASF, FLV, XviD, DivX 3/4/5, DVD & Blu-ray
  • Audio: MP3, MP2, OGG, WMA, WAV, AAC, FLAC, Stereo/Dolby Digital AC3 5.1, Dolby Digital Plus 7.1, DTS Digital Surround 5.1 & 7.1
  • Foto: HDJPEG, JPEG, JPG, BMP, GIF, TIFF, PNG

Optisch ist der 3DFHDL schlicht und ansprechend für die heimische Wohnlandschaft gehalten. Im Format eines kompakten Standgehäuses ist der Mediaplayer mit den Abmessungen 62x200x174mm (BxHxT) knapp einen Zentimeter höher als eine DVD-Hülle. Anders als viele andere Vertreter dieses Formfaktors erinnert der Fantec 3DFHDL nicht sofort an eine externe Festplatte, sondern vertritt klar seinen Standpunkt als Mediaplayer.

Bei den äußeren Materialien setzt Fantec auf gebürstetes Aluminium sowie hochglänzenden Kunststoff, im inneren kommt Stahl zum Einsatz. Der äußere Aluminiummantel wurde aus einem Stück gefertigt und wirkt sehr hochwertig. Die oberen Kanten sind Passgenau abgerundet und geben der oberen Seite einen dynamischen Charakter.



Die Front hat Fantec sehr schlicht ausgearbeitet. Hier kommt hochglänzender Kunststoff in Klavierlackoptik zum Einsatz. Neben dem Display, Power-Knopf und dem silberfarbenen Fantec-Schriftzug kommen hier keine weiteren Elemente zum Vorschein. Die oberen Kanten sind passend zu dem Aluminiummantel abgerundet und stehen nicht darüber hinaus.



Auf der Rückseite bündeln sich die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten des 3DFHDL. Hier finden sich (von oben nach unten) zwei USB 2.0 Host-Schnittstellen, eine USB 3.0 Device Schnittstelle, sechs analoge Video- und Audioausgänge, ein HDMI 1.4 Anschluss für die 3D-Wiedergabe, eine Gigabit-LAN-Schnittstelle, zwei digitale Audioausgänge sowie die Netzteilbuchse für das externe Netzteil. Über die zwei USB 2.0 Host-Schnittstellen lassen sich externe Massenspeicher mit dem 3DFHDL verbinden wie USB-Sticks oder externe Festplatten. Die USB 3.0 Schnittstelle kann dagegen nicht für externe Geräte verwendet werden und dient lediglich dazu den Mediaplayer selbst als externes Gerät mit einem Computer zu verbinden.



Die Fernbedienung des 3DFHDL ist übersichtlich und passend gestaltet. Glücklicherweise verzichtet Fantec hier auf hochglänzenden Kunststoff, welcher bei Benutzung wie ein Fingerabdruckmagnet wirkt und schnell unschön aussieht. Die Tasten sind intuitiv angeordnet und lassen eine einfache Bedienung zu.
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Kategorie: Multimedia
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