Livescribe Echo Smart Pen

Digitaler Schreibspaß für jedermann?

Seite 4: Fazit

Insgesamt liefert Livescribe mit dem Echo Smartpen ein durchaus praktisches Instrument zur digitalen Organisation von Notizen. Neben dem geschriebenen zeichnet der digitale Schreiberling auch gleichzeitig alles in Ton auf, so können beispielsweise auch die Hieroglyphen der letzten Vorlesung im Nachhinein entziffert werden.

Die optische Erkennung funktioniert dank Spezialpapier sehr gut. Einzig für die Navigation durch Menüs hätten wir uns hier und da ein Steuerkreuz direkt am Stift gewünscht. Positiv ist die Möglichkeit den Stift mit Anwendungen zu erweitern. So kann der Echo Smartpen von nützlichen Tools, wie zum Beispiel ein Paper-Tablet, bis hin zu Übersetzern oder Spielen erweitert werden. Eigens dafür hat Livescribe einen „App-Store“ eingerichtet (aktuell noch Beta) in dem diese Anwendungen gekauft und heruntergeladen werden können.

So toll wie das klingt hat das aber auch eine Schattenseite. Da der Echo Smartpen ausschließlich mit Spezialpapier funktioniert, sind die Unterhaltskosten relativ hoch. Wird der Stift regelmäßig genutzt, können die Spezialpapierblöcke, aber auch das selbst gedruckte Spezialpapier, relativ teuer werden. So kosten bei Amazon beispielsweise vier A4-Notizbücher rund 19,90 Euro. Diese laufenden Kosten wirken auf die Dauer einfach abschreckend. Auch fehlt der Software eine mitgelieferte Schrifterkennung. Sollen die Notizen in Dokumenten in Textform gebracht werden, muss eine Schrifterkennungssoftware dazu gekauft werden.

Trotz dieser hohen Kosten ist der Echo Smartpen ein durchaus brauchbares Schreibwerkzeug das den Alltag erleichtern kann. Egal ob in der Schule, Universität, dem Arbeitsplatz oder zu Hause.


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